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Architekt und Projektant
Der Architekt bzw. der Projektant setzt die Vorstellungen des Bauherren in Pläne um, berät ihn gegebenenfalls bei der Grundstücksuche, entwickelt ein angemessenes Programm in enger Partnerschaft mit dem Bauherrn, begleitet ihn in der Planungsphase, leitet den gesamten Hausbau und überwacht grundsätzlich auch die Handwerker. Der Architekt wahrt die Interessen des Bauherrn in jeder Hinsicht, er warnt ihn vor Fehlentscheidungen und schützt ihn vor Übervorteilungen.

Baufirma
Bevor Sie sich endgültig für eine Baufirma entscheiden, sollten Sie prüfen, ob das Unternehmen über genügend Kompetenz und Erfahrung verfügt. Ein vielfach unterschätztes Kriterium ist die Qualität der Beratung und die Preispolitik des Anbieters. In Vordergrund der Beratung sollte die Frage danach stehen, inwieweit den zukünftigen Bewohnern ein Gebäude mit einem hohen Maß an Wohnqualität, schadstofffreien Baumaterialien und einem in der Praxis nachprüfbaren geringen Heizenergieverbrauch bereitgestellt wird. Wer mit günstigen Preisen Kunden an den Tisch lockt, um später für ganz selbstverständliche Dinge wie hochwertige Schall- und Wärmedämmungen, Winddichtheit oder Abdichtungen gegen Wasser und Erdfeuchte Aufpreise zu verlangen, verspielt das Vertrauen des Bauherren. Anhand der Referenzen können Sie gezielt bereits ausgeführte Bauobjekte einer Baufirma besichtigen und mit den jeweiligen Bauherren Kontakt aufnehmen.

Grundstücksuntersuchung – geologische Störungen
Bei einer baubiologischen Grundstücksuntersuchung werden die entsprechenden Kriterien gemäß dem „Standard der Baubiologischen Messtechnik“ (SBM) geprüft und bewertet. Das Grundstück wird auf Störungen des Erdmagnetfeldes sowie auf erhöhte Erdstrahlung hin untersucht. Störungsursachen können u.a. die Radioaktivität des Baugrundes sowie vorhandene Verwerfungen, Spalten oder Wasseradern sein. Eine Grundstücksprüfung nach baubiologischen Vorgaben ist unbedingt zu empfehlen: So können Belastungen für die zukünftigen Hausbewohner von vorneherein vermieden werden, oftmals durch einfache Maßnahmen wie die Verschiebungen der Schlafplätze an eine nicht übermäßig von Erdstrahlung belastete Stelle.

Radon
Radon, ein natürliches radioaktives Element, kann zu einer gefährlichen Strahlenbelastung führen. Das Gas, das meist aus dem Untergrund in Häuser eindringt, kann unter gewissen Bedingungen den Radioaktivitätsgehalt der Raumluft so stark ansteigen lassen, dass Erkrankungen wie Lungenkrebs möglich sind. Das Radonpotenzial unter einem Gebäude kann durch eine Untersuchung des Baugrundes ermittelt werden.
Vor einem Neubau ist es vorteilhaft, die Radonkonzentration in einem Meter Tiefe zu messen. Das Eindringen von Radon in die Keller kann durch eine durchgehende Bodenplatte aus Beton und eine PE-Folie verhindert werden.

Behaglichkeit
Behaglichkeit hat viel mit dem Raumklima zu tun.
Baustoffe mit hoher Speicherfähigkeit können viel Wärme speichern und geben diese in kälteren Wetterabschnitten langsam wieder ab. So entsteht ein ausgeglichenes Wohnklima mit gleichmäßigen Innenraumtemperaturen.
Ebenso wichtig sind diffusionsoffene Baumaterialien. Durch deren Fähigkeit, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und in trockenen Wetterperioden wieder an die Raumluft abzugeben, ist eine natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte gewährleistet.

Ziegelkeller
Ein Keller aus Tonziegeln hat verschiedene Vorteile. Räume im Kellergeschoß sind so als Wohn- oder Hobbyraum nutzbar.
Ziegel aus gebranntem Ton haben im Gegensatz zu Beton gute Diffusionseigenschaften d.h., eine Ziegelwand kann Luftfeuchtigkeit sehr gut aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Auch hinsichtlich der Wärmedämmung bieten Wände aus Ziegelsteinen ein weitaus höheres Maß an Energieeinsparung und Wohnqualität. Natürlich muss die Kellerwand erdseitig sorgfältig gegen Bodenfeuchtigkeit isoliert werden, beispielsweise durch eine durchgängige Bitumen-Beschichtung. Eine Verkleidung aus Betonfiltersteinen oder eine Drainagematte schützt die Bitumen-Beschichtung bei der Verfüllung des Baugrabens vor Beschädigung und funktioniert gleichzeitig als Hinterlüftung.

Kapillarität
An Häusern und Bauwerken ohne entsprechende Schutzmaßnahmen ist im Mauerwerk oft der hier unerwünschte Kapillar-Effekt zu beobachten: Die verwendeten Baumaterialien lassen Feuchtigkeit entgegen der Schwerkraft aus dem Erdreich aufsteigen. Um diesen Kapillarstrom in Gebäuden zu unterbrechen, werden im Fundamentbereich wasserdichte Trennschichten, beispielsweise eine Bitumenbahn, eingebaut.
Die Baumeister der vergangenen Jahrhunderte hatten sich die Kapillarität zunutze gemacht, den Gemäuern die Feuchtigkeit wieder zu entziehen: Da die Kapillarität in Richtung des sich verengenden Querschnitts wirkt, wurden mehrere Putzschichten mit nach außen immer kleiner werdenden Korngröße verwendet. So ist der Putz außen weitgehend Wasser abweisend, während innen liegende Feuchtigkeit nach draußen transportiert wird.

Wärmedämmsysteme
Aufgabe der Wärmedämmsysteme am Bau ist es, den Wärme- und damit Energieverlust der Gebäudehülle zu bremsen: Der Lambda-Wert ist der Gradmesser für die Effizienz des eingesetzten Dämmstoffes. Die Einheit ist W/mK (Watt/Meter x Kelvin). Je niedriger der Lambda-Wert, desto geringer der Wärmeverlust der Gebäudehülle. Die Vielzahl der am Markt angebotenen Dämmstoffe ermöglicht den Interessenten eine große Auswahl: Hocheffiziente Vakuumdämmungen, vereinen geringe Materialstärken mit hervorragenden Dämmwerten; daneben gilt es zwischen Dämmungen aus künstlichen und natürlichen Stoffen zu wählen. Wichtige Argumente sind Diffusionsoffenheit und spezifisches Gewicht der Dämmung. Eine Dämmung mit höherem Eigengewicht hat neben besserem Schallschutz auch einen Wärme ausgleichenden Effekt d.h., die Dämmung kann ähnlich einer massiven Mauer Wärme speichern und bei kühleren Temperaturen wieder abgeben.
Will man sein Wohngebäude nach den Regeln der Baubiologie dämmen, um ein angenehmes Wohnklima zu schaffen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen, ist die Anbringung von natürlichen Materialien unumgänglich: Mineralschaum-, Holzweichfaser- und Korkplatten oder Schilfmatten bieten gute Dämmeigenschaften und sind zum Teil auch bei geringem Energieverbrauch herzustellen.



 
   
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